Himmel 23.6. mittags 003

Burnout: was raubt uns unsere Energie?

Erschöpfung, Leistungsdruck, alles ist zuviel…

wie können wir in der immer schneller werdenden Welt bestehen, ohne uns komplett zu verausgaben?

In unserer Kindheit waren wir mehr oder weniger gezwungen, uns an die Wünsche und Anforderungen unserer Bezugspersonen anzupassen, auch wenn sie unseren eigenen Bedürfnissen entgegenstanden. Dieser Vorgang lässt sich durchaus als fortschreitende  „innere Spaltung“ zwischen unserer Natur und der Zivilisation/ Erziehung/ Prägung begreifen. Daraus haben sich im Laufe von Jahren Verhaltensmuster entwickelt, die automatisch ablaufen und uns in späteren Jahren zunehmend belasten. Solange uns dies nicht bewusst ist, sind wir ihnen quasi ausgeliefert. Wenn wir allerdings Ziele verfolgen, die gar nicht unserem eigenen Antrieb entspringen, sondern uns von außen vorgegeben werden und womöglich unseren Bedürfnissen sogar entgegenstehen, kostet uns das enorm viel Energie.

So kannst Du es als beste Burnout-Prophylaxe ansehen, herauszufinden, was Dir wirklich Freude macht und Dich von innen heraus motiviert. Denn nur dort wartet der „Flow“, in dem plötzlich alles mühelos vorangeht. Dann können wir stundenlang arbeiten ohne uns anschließend leer und erschöpft zu fühlen.

Es mögen jetzt diverse Einwände auftauchen, da die äußeren Sachzwänge oft so übermächtig erscheinen… und doch habe ich im Laufe der letzten Jahre viele Menschen erlebt, für die die Erkundung ihrer wirklichen Interessen und Talente der erste Schritt in ein wesentlich freudvolleres, mehr und mehr selbstbestimmtes und erfülltes Leben war. Denn in dem Maße, wie wir uns neuen und stimmigeren Möglichkeiten gegenüber öffnen, schickt uns das Leben unerwartete Chancen.

Das ist kein Hokuspokus oder Aberglaube, sondern hängt einfach damit zusammen, wie unser Gehirn funktioniert: dort gibt es eine eingebaute „Filterfunktion“, die uns vor Reizüberflutung schützt, uns dadurch allerdings auch nur einen Bruchteil dessen, was gerade da ist, wahrnehmen lässt. Dabei wird die Wichtigkeit der Informationen danach eingeschätzt, was am besten zu unseren eingeübten Mustern passt. Wenn wir also neues entdecken wollen, müssen wir uns bewusst aus unserer Komfort-Zone der Gewohnheiten heraus begeben.

Und wenn wir dann anfangen zu erspüren, was unsere Begeisterung wecken könnte, öffnen wir gleichzeitig unseren Geist für neue Geschenke.

Die Psychosynthese kann Dich bei dieser Reise zu Deinen wirklichen Potentialen bestens unterstützen.

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